• slidebg1

Im Auftrag der
nächsten Generation

Österreichs Schweinezüchter gehen gemeinsam in die Zukunft.

Die österreichische Schweinezucht stärkt ihre Marktposition, nimmt die zukünftigen Herausforderungen des Schweinemarktes an und startet ab Herbst 2019 mit einer neuen Organisation durch. Die drei österreichischen Standorte werden zur Österreichischen Schweinezucht Genossenschaft zusammengeführt und treten unter einer gemeinsamen Marke, der PIG Austria – dem Programm für intelligente Genetik – auf.

counter_1 0
Eber
counter_2 0
Portionen
counter_4 0
Züchter
counter_3 0
Zuchttiere
unternehmen_verbessert
gstoettenbauer_pig_unternehmen

„Ein gemeinsamer Wille und
die Bereitschaft aller machten
diese beispielhafte Umsetzung
möglich. Darüber freue ich mich
und bin sehr dankbar. Nun
können wir auf die zukünftigen
Herausforderungen gestärkt
reagieren.“


Georg Gstöttenbauer,
Obmann OÖ

Die drei Schweinezuchtverbände in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark haben die Entscheidung getroffen, ihre Mitglieder in einer gemeinsamen Genossenschaft, der „Schweinezucht Österreich eGen.“, zusammenzuführen. Jeder Herdebuchzüchter hat als Mitglied das gleiche Stimmrecht. Im schlanken sechsköpfigen Vorstand wird der regionalen Verteilung nach Bundesländern Rechnung getragen. Der Vorstand ist für die Führung und strategischen Entscheidungen der Genossenschaft verantwortlich. Der Aufsichtsrat nimmt die Kontrollfunktion wahr.

Sitz der PIG Austria GmbH ist in Steinhaus bei Wels.

Die PIG Austria GmbH ist ein Unternehmen, das aus der Fusion von fünf Ausgangsunternehmen entstanden ist. Die Schweinezuchtverbände haben ihre Betriebe in die neue GmbH eingebracht. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich hat ihren Anteil, und die Liegenschaft der NÖ Besamungsstation in Hohenwarth, die Landwirtschaftskammer Steiermark hat den Betrieb der Besamungsstation Gleisdorf an die PIG Austria GmbH verkauft. Der Sitz und die Zentrale der PIG Austria GmbH sind in Steinhaus bei Wels. Neben der dortigen Besamungsstation gehören die Standorte in Hohenwarth und Gleisdorf sowie ein Büro für die Zucht in Streitdorf zum Unternehmen. Für die Mitglieder und Kunden in Kärnten und Tirol gibt es wie bisher eine Anlaufstelle in der dortigen Landwirtschaftskammer.

Mitbestimmungsrecht der Bäuerinnen
und Bauern gesichert!

Mit dieser Unternehmensform haben wir ein zukunftsweisendes Modell gefunden, das durch schlanke Entscheidungsstrukturen rasch am Markt reagieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit erhalten kann. Gleichzeitig ist das Mitbestimmungsrecht der Bäuerinnen und Bauern als Eigentümer gesichert. Durch die Verankerung in den Regionen können wir die Mitglieder und Kunden in ganz Österreich effizient und flächendeckend betreuen.

Synergieeffekte und Know-How-Transfer

Durch eine gemeinsame Abrechnung, Buchhaltung und EDV-Infrastruktur ist mittelfristig mit einer Effizienzsteigerung und Kostensenkung in der Verwaltung zu rechnen. Die neu geschaffene Möglichkeit, Daten und Know-How auch überregional auszutauschen, schafft für uns die Basis für das optimale Zuchtprogramm.

schwert_pig_unternehmen

„Ich freue mich, dass es
gelungen ist, Zucht und
Besamung österreichweit
zusammenzuführen. Beide
Bereiche gehören zusammen und
ergänzen sich perfekt. Das bringt
neue züchterische Perspektiven
und Vorteile für alle unsere
Kunden.“


Franz Schwert,
Obmann NÖ

gsoels_pig_unternehmen

„Durch den gemeinsamen
Auftritt sind wir am Markt
stärker aufgestellt und können
Chancen besser nützen. Dieser
Wettbewerbsvorteil kommt uns
allen zugute. Wir können ein
Produkt anbieten, dass unseren
Anforderungen perfekt
entspricht.“


Blasius Gsöls,
Obmann STMK

Überregionale Nutzung der besten Tiere

Durch eine intensivere fachliche Betreuung können wir die vorhandenen Instrumente der Zuchtarbeit, wie die Leistungsprüfung an der Station Streitdorf, die Informationen aus dem Sauenplaner sowie aus der Feldprüfung gemeinsam noch besser nutzen. Eine gezielte überregionale Auswahl der besten Eber in den jeweiligen Besamungsstationen wird uns einen maßgeblichen Zuchtfortschritt bringen.

Optimierung und Kostenvorteile

Die Optimierung der Logistik schafft für uns Kostenvorteile. Durch die Produktion an mehreren Standorten wird das Krankheits- und Seuchenrisiko gestreut. Das bringt eine bessere Absicherung im Krisenfall. Die regionalen Ansprechstellen bleiben erhalten, die Kunden können aber im Bedarfsfall aus einem größeren Pool an Ebern schöpfen. Das Service und Zubehörangebot werden wir schrittweise für alle Standorte erweitern.

PIG-Standorte